Unsere Windhunde
| Datum von / bis |
Namen |
| 1965 / 1980 |
Whippet-Rüde, Bouy
of Frisia, (Lars), hatte einen nicht unbekannten Vater, Lars
vom Burgfried, aus DWZRV-Zucht und eine amerikanische Mutter. |
| 1971 / 1985 |
Greyhound-Rüde, Spalowil's Desir,
(Danny), Züchter: Lorle Spakowsky / Ilse Schultze. |
| 1978 / 1991 |
Greyhound-Rüde,
Action
of the Golden Arrow's, (Acci), Züchter: Siegfried Küchler. |
| 1988 / 2001 |
Greyhound-Rüde, Longleg's Quite Welcome,
(Quity), Züchter: Eduard und Barbara Berghausen. |
| 1996 / 2006 |
Greyhound-Rüde, Helios
vom Monarchenhügel, (Sunny), Züchter: Sylke und Stephan Arnold. |
| 2002 / hoffentlich noch lange |
Greyhound-Rüde, Kreon
vom Monarchenhügel, (Robin), Züchter: Sylke und Stephan
Arnold. |
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Unser Whippet,
Buoy
of Frisia hatte einen
nicht unbekannten Vater, Lars vom
Burgfried, aus
DWZRV-Zucht
und eine amerikanische Mutter. Er war sehr schnell, hatte aber alle
Unarten, die man als Rennhund haben konnte. Er hat nur ein paar Rennen
besucht, lief stets bei Trainings, meist alleine, gewann eher schon mal
ein Coursing und wurde fast 15 Jahre alt.
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Als ich 1966 beim UICL-
Europarennen 1966 Spalowil’s
Amorina sah, stand für mich fest: irgendwann werde ich einen
Greyhound haben. Wir bekamen unseren ersten Greyhound 1971 aus dem
Zwinger Spalowil’s; - Züchter
Spakowsky/Schultze .
Spalowil's Desir (Danny),
war ein gestromter,
prächtiger Rüde. Seine Mutter war Spalowil's
Amorina und sein
Vater Hectic Work, ein
irischer Importrüde. Nicht nur, daß Desir
ein ausgesprochen dominanter Rüde war, mit einem hervorragenden
Wesen, er war auch ein sehr erfolgreicher Greyhound und errang, wie
seine beiden Eltern, den höchsten Titel, den es innerhalb der UICL gab.
- Das UICL-Championat für Schönheit und Rennleistung -. Desir
war wohl der perfekteste Greyhound, den wir bisher hatten, wenn ich die
Faktoren: Wesen, Erfolge auf Ausstellungen und Rennen betrachte. Ich
bin überzeugt, daß Desir noch
erfolgreicher gewesen wäre, hätten wir
mehr Erfahrung mit Greyhounds gehabt. Desir
wurde 14 Jahre und
acht Monate und wir hatten viel Freude mit ihm.
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Seine Titel -
Landessieger Berlin
1973, Sieger Ljubljana 1973, Landessieger Nord 1974, Europasieger 1976,
Landessieger Berlin 1976, UICL-Sieger 1977, VDH-Sieger,
Leistungsurkunde Nr. 164, Deutscher Schönheits Champion, UICL -
Champion für Schönheit und Rennleistung.
Spalowil' Desir deckte
viermal. Er war der Vater des A- und B-
Wurfes of the Golden Arrow's,
15 Welpen, des T- Wurfes aus dem
Zarenreich, 4 Welpen und Vater des J- Wurfes im Longleg's Zwinger,
leider nur eine Hündin. Er hätte in jungen Jahren mehr decken können,
wenn wir nicht auf die Stimmen gehört hätten die meinten, daß ein Rüde
nicht decken sollte solange er aktiv läuft. Nun ja, wir waren sehr
unerfahren.
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Im März 1978 deckte unser Desir,
Esther of the Flying Dart's,
eine Tochter von Carolus vom
Venusberg und wir nahmen aus der
Verbindung den Rüden Action of the
Golden Arrow's.
Acci,
wie wir ihn nannten, machte seinem
Vater alle Ehre, er lief sehr gut (29 er Zeiten) und war auf
Zuchtschauen recht erfolgreich. Leider verletzte er sich bereits mit
zwei Jahren an der Schwimmhaut und er lief keine Rennen mehr danach.
Bei Trainings haben wir es noch ein oder zweimal versucht. Dabei war
nach dem ersten Lauf die Schwimmhaut stets stark gerötet und leicht
angerissen. Da damals die Diskussion um Sand kochte, ging ich auf der
Rückfahrt vom UICL- Europarennen 1981, mit Acci zum Training
nach Stolberg auf die Sandbahn. Ich wollte selbst sehen, ob es
Unterschiede gab zwischen Gras und Sand, bei der instabilen
Schwimmhaut. Es gab sie ! Auf der engen Sandbahn, 35 Meter Radius, lief
der Hund zwei Läufe, und es war nichts an der Schwimmhaut zu sehen. Mit
Sicherheit war ich das erste Rennkommissionsmitglied im DWZRV, dessen
Hund auf Sand lief. Meine eigenen Erfahrungen bei diesem Training auf
Sand waren bei den Diskussionen innerhalb des DWZRV und der UICL in
Sachen Sand sehr hilfreich.
Acci wurde mit seinen 13 Jahren und
vier Monaten leider nicht so
alt wie sein Vater. Auch er war ein Greyhound, mit einem
liebenswürdigen Wesen, so wie wir dies von unseren Greyhounds erwarten
und gewohnt sind. Es war ein selbstbewußter Rüde und dennoch bestimmte
sein Vater so lange dieser lebte, wo es langging. In der ganzen Zeit
gab es nur eine Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn und da ging
es, wie sollte es anders sein, um eine 'Hündin', die zu Besuch war. |
- Seine Titel -
UICL - Jugendsieger
1979, Verbandsjugend-Sieger 1979, Europasieger 1980, UICL - Sieger
1980, Deutscher Schönheits Champion, Landessieger Hessen 1981, 1982,
1983.
Da wir meist nur zwei Hunde hatten und haben,
suchten wir, als Acci älter
wurde, wieder einen Hund.
Selbstverständlich einen Greyhound.
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Nach langer Wartezeit bekamen
wir im Jahre 1988 dann
aus dem Zwinger Longleg's den Rüden Quite
Welcome. Seine Eltern
waren Longleg's Isis und Longleg's Ironside. Quity,
sein Rufname, ging nicht zu Ausstellungen, da ihm ein Teil seiner
'Männlichkeit' fehlt. Seine ersten Rennen zeigten, daß er nicht zu den
Schnellsten gehören würde. In seinem letzten Rennen, seinem erst
dritten, wurde er zu Recht disqualifiziert und lief keine Rennen mehr.
Er wurde 13 Jahre und knapp zwei Monate alt. |
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Nach Jahren der Abstinenz von
der Rennbahn,
entschlossen wir uns im Jahre 1995 wieder einen jungen Greyhound zu
nehmen.
Wir suchten wieder eine ganze Weile. Bei der Auswahl steht für uns
immer das Wesen im Vordergrund. Als wir hörten, daß im Zwinger - vom
Monarchenhügel -, Hasty End von Living Split of Lady Bell's
Home, gedeckt werden sollte, interessierten wir uns für die
Eltern
und bekamen am 16. November 1996 den Rüden Helios vom Monarchenhügel,
von Sylke und Stephan Arnold gebracht.
Helios hat
ein traumhaftes Wesen. Er ist
selbstbewußt, freundlich und verschmust. Insider (u. a. Antje Benner)
nennen ihn auch den 'fröhlichen Hund'. Wir waren, wie immer, wenn wir
uns einen Welpen aussuchen, mehrfach in Leipzig bei den Züchtern und
konnten mit viel Freude sehen wie ideal die Hunde aufwuchsen.
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Da neben
den Geschwistern, Mutter, Vater auch noch reichlich Onkels und Tanten
da waren, mußte so ein junger Hund erfahren, daß es nicht nur ihn auf
der Welt gab. Positiv für die Entwicklung seines Wesens war aber auch,
daß mit Marianne, der neun jährigen Tochter von Arnolds eben auch ein
Kind da war und Helios so auch diesen Umgang gelernt hat. Sunny,
so rufen wir ihn, steckt unseren Quity
mit seiner entwaffnenden
Fröhlichkeit und Selbstverständlichkeit in die Tasche. So ist es nicht
verwunderlich, daß er auch alle Menschen um den Finger wickelt. Sunny
hat uns bisher viel Spaß und Freude bereitet und ist ausgesprochen
erfolgreich.
Leider wurde unser "Sonnengott" nur 10 Jahre. So früh mussten wir noch
keinen unserer Hunde hergeben. Im September 2006 diagnostizierte der
Tierarzt Krebs.
Am 04.11.2006 mussten wir unseren Helios einschläfern lassen.
Ja, er fehlt uns sehr.
Unser Trost ist, dass er so intensiv gelebt hat. Manchmal denke ich, er
spürte, dass er nicht so viel Zeit haben würde.....
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Als Helios fast sechs
Jahre alt war, waren wir am Überlegen ob wir uns noch einmal einen
Greyhound
anschaffen sollten. Die Überlegungen endeten in ein Ja und so
beschlossen wir aus dem Wurf von Hera
vom Monarchenhügel und
dem Rüden Arthur's Hero einen
Welpen zu nehmen.
Kreon sein
Name, wurde uns am 20.05.2002 von
Sylke und Stephan nach Landstuhl mitgebracht. Er entwickelt sich gut
und wurde von Helios ohne Probleme angenommen, wie wir überhaupt sagen
müssen, dass es noch nie Probleme mit den erwachsenenen Rüden gab, wenn
bei uns ein Welpe ins Haus kam. Ganz offensichtlich sahen unsere
erwachsenen Rüden den Nachwuchs nie als direkte Konkurrenz an.
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